Newsletter-8-2026
Den Frieden und das gute Leben nähren
Ein Sommer voller Licht und Kraft
Ein ungewöhnlich heißer Sommer, in dem Großvater Sonne uns in seiner Großzügigkeit mehr als verwöhnt und uns zugleich herausgefordert hat, dieses viele Licht, diese große Kraft und diese intensive Wärme aufzunehmen, zu integrieren und das Beste daraus zu machen. Auch darin liegt für uns ein Teil des Weges,nämlich mit dem zu gehen, was das Leben uns schenkt, uns danach auszurichten und zu lernen, die darin enthaltene Kraft gut zu nutzen.
Eine heilvolle Ritualwoche
Mitte Juni begann dieser Sommer für uns mit einer unglaublich kraft- und heilvollen Ritualwoche. Menschen gingen für eine Nacht, für zwei Nächte oder für drei Tage und drei Nächte hinaus in den Wald, um Übergänge zu vollziehen, sich selbst zu begegnen und dem Raum zu geben, was im eigenen Leben gerade nach Aufmerksamkeit ruft. Natürlich gab es jede Menge intensive Schwitzhüttenzeremonieen und tiefe Kreise des Teilens. All das durfte auf einem Stück Land am Vogelsberg geschehen, das uns mit so viel Raum und Wohlwollen gewähren lässt. Wir erleben diesen Platz als ein großes Geschenk und nehmen mit tiefer Dankbarkeit an, dass wir dort Feuer machen, Rituale feiern, Menschen in Übergängen begleiten und Gemeinschaft leben dürfen.
Die Kraft des Sonnentanzes
Kurz vor dem Sommercamp durfte Jack wieder an einem Sonnentanz teilnehmen. Rund 180 Menschen kamen dort zusammen und schenkten sich für zehn Tage einem großen gemeinsamen Gebet hin, für Respekt, für Frieden, für das Ende von Dogma und für ein waches, wahrhaftiges Menschsein. Der Sonnentanz gehört zu den großen Ritualen der Nordamerikanischen Medizin, die ihren Weg auch nach Europa gefunden haben, und diese zehn Tage der Hingabe, des Gebets, der Disziplin und der Gemeinschaft wurden mit einer tiefen spirituellen Erfahrung beschenkt. Diese Kraft kam mit Jack zurück und ist unmittelbar in das Sommercamp hineingeschwappt, hat dort mitgewirkt und sich mit dem verbunden, was wir gemeinsam als Stamm auf Zeit erschaffen konnten.
Stamm auf Zeit – und ein tiefer Frieden
Wenig später zelebrierten wir eine Woche Stamm auf Zeit, und diese Woche hat uns in ihrer Intensität, ihrer Tiefe, ihrer Liebe und vor allem in ihrem Frieden tief berührt. Drei Generationen kamen zusammen, Großeltern, Eltern, Kinder, junge Menschen und Erwachsene, mehrere Familien waren gemeinsam da wie auch Einzelne Teilnehmerinnen, und wir haben miteinander gelebt, gegessen, gesungen, gebetet, gelacht, gearbeitet und gefeiert. Was sich dabei entfaltet hat, war ein Frieden, wie wir ihn in dieser Form tatsächlich noch nicht erlebt haben, getragen von Respekt, gegenseitigem Wohlwollen und einer selbstverständlichen Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst und für das Ganze zu übernehmen.
Danke an das Sommercamp-Team
Ein stark gewachsenes Team hat diesem Camp seine ganze Hingabe geschenkt und damit einen sicheren, wohlmeinenden Nährboden für den ganzen Stamm geschaffen. Diese Kraft, dieses Mittragen und dieses wache Dasein waren in jedem Bereich spürbar und haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich diese besondere Qualität von Gemeinschaft entfalten konnte. Unser tiefer Dank geht an das Sommercamp-Team.
Was möchte das Leben von mir?
Eines der Leitmotive dieser Woche war das wohlmeinende Mitgefühl, und eine Frage hat uns besonders begleitet: Was will ich noch vom Leben? Und dann die zweite, vielleicht noch wesentlichere Frage: Was möchte das Leben von mir? Diese kleine Veränderung der Blickrichtung öffnet einen großen Raum, denn das Leben wird weiter als unsere persönlichen Wünsche und wir beginnen zu lauschen, wo unsere Kraft gebraucht wird, was wir beitragen können und was durch uns in diese Welt kommen möchte.
Übergang, Würde und ein gutes Leben
Drei junge Frauen gingen während des Sommercamps durch ihr Übergangsritual. In einer Mondhütte, geleitet von Marsha, schenkte ihnen der Stamm den Raum, tiefer in ihre würdevolle Weiblichkeit einzutreten. Zu erleben, wie eine Gemeinschaft junge Menschen auf diese Weise sieht, würdigt und begleitet, gehört für uns zu den großen Geschenken dieser Arbeit und zeigt sehr unmittelbar, was wir mit dem Motto unseres Sommercamps meinen: Training für ein gutes Leben. Dieses gute Leben konnten wir in diesen Tagen wirklich erfahren, in einer Gemeinschaft, die von Respekt, Verantwortung, Freude, Tiefe, wohlmeinendem Mitgefühl und der Bereitschaft getragen war, immer weiter zu lernen.
Welche Wirklichkeit nähren wir?
Wenn wir heute in die Welt schauen, begegnen uns täglich Nachrichten von Krieg, Angst, Spaltung, Zerstörung und Unsicherheit. Diese Bilder berühren uns, und der Mensch scheint Katastrophen und bedrohliche Nachrichten oft stärker wahrzunehmen und zu gewichten als all das Gute, das gleichzeitig geschieht. Unsere Erfahrung dieses Sommers erinnert uns daran, diese Bilder in eine größere Wirklichkeit einzuordnen. Ein großer Teil der Menschen auf dieser Erde lebt in Frieden, Familien sorgen füreinander, Menschen helfen einander, Gemeinschaften tragen, Kinder wachsen behütet auf, Menschen lernen, beten, heilen Beziehungen, hüten Land, übernehmen Verantwortung und fragen sich, welchen Beitrag sie für das Ganze leisten können. Auch das ist Wirklichkeit, jeden Tag, überall auf dieser Erde.
Wir haben Einfluss darauf, welcher Wirklichkeit wir unsere Aufmerksamkeit, unsere Kraft und unser Handeln schenken und welche Wirklichkeit wir dadurch mitgestalten. Überall kommen Menschen zusammen, die sich entwickeln, die Frieden üben, die ein gutes Leben führen wollen und dabei das Wohl ihrer Mitmenschen, der Tiere, der Pflanzen und unserer Mutter Erde mit im Blick haben. Diese Menschen sind viele, und sie erinnern uns daran, dass Frieden möglich ist, dass ein gutes Leben möglich ist und dass wir die fünfte Welt mit unserem Denken, unserem Handeln, unserer Güte, unserem wohlmeinenden Mitgefühl und unserer Liebe jeden Tag miterschaffen.
Die Schwitzhütte – Rückverbindung und Medizin
Diese Haltung braucht Räume, in denen wir sie immer wieder erfahren, erneuern und verkörpern können, und eines der zentralen Rituale dafür ist seit Jahrtausenden die Schwitzhütte. Wir sitzen im Schoß von Mutter Erde, wir atmen, wir schwitzen und Schicht für Schicht entsteht Raum für Klärung, Reinigung und Rückverbindung. Viele von euch kennen diesen Zustand nach einer Schwitzhütte, diese Klarheit im Körper, diese Ruhe, diese Kraft und dieses tiefe Genährt sein, wenn die Welt wieder unmittelbarer wird und wir uns selbst wieder näher sind.
Eine besondere Kraft der Kriegerschule
Und wer diesen Raum bisher vor allem aus unseren Newslettern kennt, ist herzlich eingeladen, ihn selbst zu erfahren. Eine besondere Kraft der Kriegerschule liegt darin, sehr erfahrene Menschen, Lehrlinge und Meisterschüler mit Menschen zusammenzubringen, die zum ersten Mal eine Schwitzhütte erleben. Diese Integration gelingt immer wieder auf eine Weise, die unsere Teilnehmenden tief berührt und die zu den großen Qualitäten unserer Arbeit gehört. Erfahrung schafft dabei keinen Abstand, sondern trägt den Raum mit. Neue Menschen werden aufgenommen, finden schnell ihren Platz und erleben, dass sie mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Fragen und ihrem Gebet selbstverständlich dazugehören. So entsteht eine Gemeinschaft, in der Wissen, Erfahrung, Offenheit und Neugier miteinander wirken und in der jede und jeder willkommen ist, wie er oder sie ist, woher er oder sie kommt und mit genau der Erfahrung, die gerade da ist.
Tagesschwitzhütte: für die Kinder
Nichts darf geschehen, was die Kinder verletzt!
Am Weltkindertag widmen wir diese Schwitzhütte den Kindern, den Kindern in unserem Leben, den Kindern dieser Erde und dem Kind in uns. Diese Schwitzhütte findet als Tagesschwitzhütte statt, ein Format, das wir nur gelegentlich anbieten und das die Kraft des Rituals in einer sehr konzentrierten Form erlebbar macht. Zehn komprimierte, dichte Stunden, in denen wir gemeinsam ankommen, uns ausrichten, das Ritual vorbereiten, durch die Schwitzhütte gehen und dem Erlebten Raum zum Nachklingen geben. Das Tagesformat braucht keine Übernachtung, ist zeitlich überschaubar und trägt zugleich die ganze Kraft von Reinigung, Gebet, Rückverbindung und Gemeinschaft in sich.
Termin: 20. September, 12:00 bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Preis: 120 Euro
Magische Vollmondschwitzhütte
Unsere magische Vollmondschwitzhütte ist das traditionelle 24-Stunden-Format der Kriegerschule. Hier schenken wir dem Ritual und allem, was daraus entstehen möchte, viel Zeit. Wir kommen zusammen, bereiten uns vor, gehen gemeinsam durch die Schwitzhütte und lassen den Abend mit unserer traditionellen Schwitzhütten-Suppe und reichhaltigen Beilagen ausklingen. Danach geht es in die Nacht und in den Traum, entweder direkt an unserem Platz oder in einer Unterkunft in der näheren Umgebung bei bewährten Pensionen und Vermietern, die viele unserer Teilnehmenden seit Jahren nutzen.
Am frühen Morgen werden wir mit frischem Kaffee, gutem Tee und etwas Obst begrüßt, bevor wir einen ausführlichen Kreis des Teilens öffnen. Dort schöpfen wir das Gold aus dem Ritual, schauen gemeinsam auf das, was sich gezeigt hat, was klar geworden ist und welcher Samen aus der Schwitzhütte mit in das Leben genommen werden möchte. Danach wartet unser traditioneller große Kriegerschulen-Brunch auf uns, reichhaltig, liebevoll vorbereitet und längst ein fester Bestandteil dieses Formats, bei dem wir uns noch einmal gemeinsam nähren, bevor wir wieder auseinandergehen.
Termin: 26. bis 27. September
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Preis: 242 Euro inklusive des reichhaltigen Nahrungsangebotes
Neumondschwitzhütte
Im Oktober folgt eine weitere Tagesschwitzhütte, diesmal getragen von der Kraft des Neumondes. Der Neumond erinnert uns immer wieder an Neubeginn und an die Frage, was in unserem Leben wachsen möchte. Wir richten uns aus, legen unsere Gebete in die Schwitzhütte und geben dem, was entstehen möchte, Kraft für den kommenden Mondzyklus. Auch dieses Ritual findet von 12 Uhr bis ungefähr 22 Uhr statt und verbindet die Tiefe und Kraft der Schwitzhütte mit der Klarheit und Konzentration eines gemeinsamen Tages.
Termin: Samstag, 10. Oktober, 12:00 bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Vielleicht kennst du die Schwitzhütte seit vielen Jahren, vielleicht warst du lange nicht mehr dort oder vielleicht liest du schon seit Monaten oder Jahren unsere Newsletter und spürst jetzt zum ersten Mal diesen Ruf. Dann bist du willkommen. Das Feuer wird brennen, die Steine werden heiß sein, die Tür der Hütte wird sich öffnen und wir werden gemeinsam hineingehen.
Mein lieber Mann
Vielleicht hast du die Mail zur Wilden Männerwoche übersehen oder hattest sie längst im Blick und die Anmeldung ist einfach noch nicht passiert. Vom 29. August bis 5. September öffnet sich dieser besondere Raum für Männer, und weil die verschiedenen Abschnitte einzeln buchbar sind, kannst du auch ganz kurzfristig noch schauen, was für dich passt. Du kannst die ganze Woche dabei sein oder einzelne Teile wählen, unter anderem die Schwitzhütte, das Cordcutting oder den RadsKreis der Männer.
In einer Woche geht es los. Schau noch einmal in unseren Terminkalender und prüfe, ob dein Platz vielleicht doch noch dort ist.
Termin: 29. August bis 5. September
Den Frieden und das gute Leben nähren
Liebe/r …
Ein Sommer voller Licht und Kraft
Ein ungewöhnlich heißer Sommer, in dem Großvater Sonne uns in seiner Großzügigkeit mehr als verwöhnt und uns zugleich herausgefordert hat, dieses viele Licht, diese große Kraft und diese intensive Wärme aufzunehmen, zu integrieren und das Beste daraus zu machen. Auch darin liegt für uns ein Teil des Weges,nämlich mit dem zu gehen, was das Leben uns schenkt, uns danach auszurichten und zu lernen, die darin enthaltene Kraft gut zu nutzen.
Eine heilvolle Ritualwoche
Mitte Juni begann dieser Sommer für uns mit einer unglaublich kraft- und heilvollen Ritualwoche. Menschen gingen für eine Nacht, für zwei Nächte oder für drei Tage und drei Nächte hinaus in den Wald, um Übergänge zu vollziehen, sich selbst zu begegnen und dem Raum zu geben, was im eigenen Leben gerade nach Aufmerksamkeit ruft. Natürlich gab es jede Menge intensive Schwitzhüttenzeremonieen und tiefe Kreise des Teilens. All das durfte auf einem Stück Land am Vogelsberg geschehen, das uns mit so viel Raum und Wohlwollen gewähren lässt. Wir erleben diesen Platz als ein großes Geschenk und nehmen mit tiefer Dankbarkeit an, dass wir dort Feuer machen, Rituale feiern, Menschen in Übergängen begleiten und Gemeinschaft leben dürfen.
Die Kraft des Sonnentanzes
Kurz vor dem Sommercamp durfte Jack wieder an einem Sonnentanz teilnehmen. Rund 180 Menschen kamen dort zusammen und schenkten sich für zehn Tage einem großen gemeinsamen Gebet hin, für Respekt, für Frieden, für das Ende von Dogma und für ein waches, wahrhaftiges Menschsein. Der Sonnentanz gehört zu den großen Ritualen der Nordamerikanischen Medizin, die ihren Weg auch nach Europa gefunden haben, und diese zehn Tage der Hingabe, des Gebets, der Disziplin und der Gemeinschaft wurden mit einer tiefen spirituellen Erfahrung beschenkt. Diese Kraft kam mit Jack zurück und ist unmittelbar in das Sommercamp hineingeschwappt, hat dort mitgewirkt und sich mit dem verbunden, was wir gemeinsam als Stamm auf Zeit erschaffen konnten.
Stamm auf Zeit – und ein tiefer Frieden
Wenig später zelebrierten wir eine Woche Stamm auf Zeit, und diese Woche hat uns in ihrer Intensität, ihrer Tiefe, ihrer Liebe und vor allem in ihrem Frieden tief berührt. Drei Generationen kamen zusammen, Großeltern, Eltern, Kinder, junge Menschen und Erwachsene, mehrere Familien waren gemeinsam da wie auch Einzelne Teilnehmerinnen, und wir haben miteinander gelebt, gegessen, gesungen, gebetet, gelacht, gearbeitet und gefeiert. Was sich dabei entfaltet hat, war ein Frieden, wie wir ihn in dieser Form tatsächlich noch nicht erlebt haben, getragen von Respekt, gegenseitigem Wohlwollen und einer selbstverständlichen Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst und für das Ganze zu übernehmen.
Danke an das Sommercamp-Team
Ein stark gewachsenes Team hat diesem Camp seine ganze Hingabe geschenkt und damit einen sicheren, wohlmeinenden Nährboden für den ganzen Stamm geschaffen. Diese Kraft, dieses Mittragen und dieses wache Dasein waren in jedem Bereich spürbar und haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich diese besondere Qualität von Gemeinschaft entfalten konnte. Unser tiefer Dank geht an das Sommercamp-Team.
Was möchte das Leben von mir?
Eines der Leitmotive dieser Woche war das wohlmeinende Mitgefühl, und eine Frage hat uns besonders begleitet: Was will ich noch vom Leben? Und dann die zweite, vielleicht noch wesentlichere Frage: Was möchte das Leben von mir? Diese kleine Veränderung der Blickrichtung öffnet einen großen Raum, denn das Leben wird weiter als unsere persönlichen Wünsche und wir beginnen zu lauschen, wo unsere Kraft gebraucht wird, was wir beitragen können und was durch uns in diese Welt kommen möchte.
Übergang, Würde und ein gutes Leben
Drei junge Frauen gingen während des Sommercamps durch ihr Übergangsritual. In einer Mondhütte, geleitet von Marsha, schenkte ihnen der Stamm den Raum, tiefer in ihre würdevolle Weiblichkeit einzutreten. Zu erleben, wie eine Gemeinschaft junge Menschen auf diese Weise sieht, würdigt und begleitet, gehört für uns zu den großen Geschenken dieser Arbeit und zeigt sehr unmittelbar, was wir mit dem Motto unseres Sommercamps meinen: Training für ein gutes Leben. Dieses gute Leben konnten wir in diesen Tagen wirklich erfahren, in einer Gemeinschaft, die von Respekt, Verantwortung, Freude, Tiefe, wohlmeinendem Mitgefühl und der Bereitschaft getragen war, immer weiter zu lernen.
Welche Wirklichkeit nähren wir?
Wenn wir heute in die Welt schauen, begegnen uns täglich Nachrichten von Krieg, Angst, Spaltung, Zerstörung und Unsicherheit. Diese Bilder berühren uns, und der Mensch scheint Katastrophen und bedrohliche Nachrichten oft stärker wahrzunehmen und zu gewichten als all das Gute, das gleichzeitig geschieht. Unsere Erfahrung dieses Sommers erinnert uns daran, diese Bilder in eine größere Wirklichkeit einzuordnen. Ein großer Teil der Menschen auf dieser Erde lebt in Frieden, Familien sorgen füreinander, Menschen helfen einander, Gemeinschaften tragen, Kinder wachsen behütet auf, Menschen lernen, beten, heilen Beziehungen, hüten Land, übernehmen Verantwortung und fragen sich, welchen Beitrag sie für das Ganze leisten können. Auch das ist Wirklichkeit, jeden Tag, überall auf dieser Erde.
Wir haben Einfluss darauf, welcher Wirklichkeit wir unsere Aufmerksamkeit, unsere Kraft und unser Handeln schenken und welche Wirklichkeit wir dadurch mitgestalten. Überall kommen Menschen zusammen, die sich entwickeln, die Frieden üben, die ein gutes Leben führen wollen und dabei das Wohl ihrer Mitmenschen, der Tiere, der Pflanzen und unserer Mutter Erde mit im Blick haben. Diese Menschen sind viele, und sie erinnern uns daran, dass Frieden möglich ist, dass ein gutes Leben möglich ist und dass wir die fünfte Welt mit unserem Denken, unserem Handeln, unserer Güte, unserem wohlmeinenden Mitgefühl und unserer Liebe jeden Tag miterschaffen.
Die Schwitzhütte – Rückverbindung und Medizin
Diese Haltung braucht Räume, in denen wir sie immer wieder erfahren, erneuern und verkörpern können, und eines der zentralen Rituale dafür ist seit Jahrtausenden die Schwitzhütte. Wir sitzen im Schoß von Mutter Erde, wir atmen, wir schwitzen und Schicht für Schicht entsteht Raum für Klärung, Reinigung und Rückverbindung. Viele von euch kennen diesen Zustand nach einer Schwitzhütte, diese Klarheit im Körper, diese Ruhe, diese Kraft und dieses tiefe Genährt sein, wenn die Welt wieder unmittelbarer wird und wir uns selbst wieder näher sind.
Eine besondere Kraft der Kriegerschule
Und wer diesen Raum bisher vor allem aus unseren Newslettern kennt, ist herzlich eingeladen, ihn selbst zu erfahren. Eine besondere Kraft der Kriegerschule liegt darin, sehr erfahrene Menschen, Lehrlinge und Meisterschüler mit Menschen zusammenzubringen, die zum ersten Mal eine Schwitzhütte erleben. Diese Integration gelingt immer wieder auf eine Weise, die unsere Teilnehmenden tief berührt und die zu den großen Qualitäten unserer Arbeit gehört. Erfahrung schafft dabei keinen Abstand, sondern trägt den Raum mit. Neue Menschen werden aufgenommen, finden schnell ihren Platz und erleben, dass sie mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Fragen und ihrem Gebet selbstverständlich dazugehören. So entsteht eine Gemeinschaft, in der Wissen, Erfahrung, Offenheit und Neugier miteinander wirken und in der jede und jeder willkommen ist, wie er oder sie ist, woher er oder sie kommt und mit genau der Erfahrung, die gerade da ist.
Tagesschwitzhütte: für die Kinder
Nichts darf geschehen, was die Kinder verletzt!
Am Weltkindertag widmen wir diese Schwitzhütte den Kindern, den Kindern in unserem Leben, den Kindern dieser Erde und dem Kind in uns. Diese Schwitzhütte findet als Tagesschwitzhütte statt, ein Format, das wir nur gelegentlich anbieten und das die Kraft des Rituals in einer sehr konzentrierten Form erlebbar macht. Zehn komprimierte, dichte Stunden, in denen wir gemeinsam ankommen, uns ausrichten, das Ritual vorbereiten, durch die Schwitzhütte gehen und dem Erlebten Raum zum Nachklingen geben. Das Tagesformat braucht keine Übernachtung, ist zeitlich überschaubar und trägt zugleich die ganze Kraft von Reinigung, Gebet, Rückverbindung und Gemeinschaft in sich.
Termin: 20. September, 12:00 bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Preis: 120 Euro
Magische Vollmondschwitzhütte
Unsere magische Vollmondschwitzhütte ist das traditionelle 24-Stunden-Format der Kriegerschule. Hier schenken wir dem Ritual und allem, was daraus entstehen möchte, viel Zeit. Wir kommen zusammen, bereiten uns vor, gehen gemeinsam durch die Schwitzhütte und lassen den Abend mit unserer traditionellen Schwitzhütten-Suppe und reichhaltigen Beilagen ausklingen. Danach geht es in die Nacht und in den Traum, entweder direkt an unserem Platz oder in einer Unterkunft in der näheren Umgebung bei bewährten Pensionen und Vermietern, die viele unserer Teilnehmenden seit Jahren nutzen.
Am frühen Morgen werden wir mit frischem Kaffee, gutem Tee und etwas Obst begrüßt, bevor wir einen ausführlichen Kreis des Teilens öffnen. Dort schöpfen wir das Gold aus dem Ritual, schauen gemeinsam auf das, was sich gezeigt hat, was klar geworden ist und welcher Samen aus der Schwitzhütte mit in das Leben genommen werden möchte. Danach wartet unser traditioneller große Kriegerschulen-Brunch auf uns, reichhaltig, liebevoll vorbereitet und längst ein fester Bestandteil dieses Formats, bei dem wir uns noch einmal gemeinsam nähren, bevor wir wieder auseinandergehen.
Termin: 26. bis 27. September
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Preis: 242 Euro inklusive des reichhaltigen Nahrungsangebotes
Neumondschwitzhütte
Im Oktober folgt eine weitere Tagesschwitzhütte, diesmal getragen von der Kraft des Neumondes. Der Neumond erinnert uns immer wieder an Neubeginn und an die Frage, was in unserem Leben wachsen möchte. Wir richten uns aus, legen unsere Gebete in die Schwitzhütte und geben dem, was entstehen möchte, Kraft für den kommenden Mondzyklus. Auch dieses Ritual findet von 12 Uhr bis ungefähr 22 Uhr statt und verbindet die Tiefe und Kraft der Schwitzhütte mit der Klarheit und Konzentration eines gemeinsamen Tages.
Termin: Samstag, 10. Oktober, 12:00 bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Kriegerschule Homebase Hochschwarzwald
Vielleicht kennst du die Schwitzhütte seit vielen Jahren, vielleicht warst du lange nicht mehr dort oder vielleicht liest du schon seit Monaten oder Jahren unsere Newsletter und spürst jetzt zum ersten Mal diesen Ruf. Dann bist du willkommen. Das Feuer wird brennen, die Steine werden heiß sein, die Tür der Hütte wird sich öffnen und wir werden gemeinsam hineingehen.
Mein lieber Mann
Vielleicht hast du die Mail zur Wilden Männerwoche übersehen oder hattest sie längst im Blick und die Anmeldung ist einfach noch nicht passiert. Vom 29. August bis 5. September öffnet sich dieser besondere Raum für Männer, und weil die verschiedenen Abschnitte einzeln buchbar sind, kannst du auch ganz kurzfristig noch schauen, was für dich passt. Du kannst die ganze Woche dabei sein oder einzelne Teile wählen, unter anderem die Schwitzhütte, das Cordcutting oder den RadsKreis der Männer.
In einer Woche geht es los. Schau noch einmal in unseren Terminkalender und prüfe, ob dein Platz vielleicht doch noch dort ist.
Termin: 29. August bis 5. September
Mögen die Wege, die wir gehen, uns immer wieder daran erinnern, das gute Leben zu nähren, den Frieden zu wählen und unsere Kraft dem Leben zu schenken.
Wenn du ein Stück deines Weges weiter oder ganz neu mit uns gehen magst, sei von Herzen willkommen.