Was mache ich mit dem Rest meines Lebens? Empfehlung

Was mache ich mit dem Rest meines Lebens?
08 Januar
2018
Freigegeben in: Blog

Niemand muss in einer Krise sein oder in einer Sackgasse stecken, um sich diese Frage zu stellen. Es geht auch nicht darum, dass man sich in höherem Alter die noch verbleibenden Tage sinnvoll gestaltet. Diese Frage soll zum Nachdenken anregen und wann immer sie gestellt wird auch zum Handeln inspirieren.

Der Sinn des Lebens

Fangen wir doch mal ganz von vorne an. Leserinnen und Leser dieser Zeilen gehören zu jenen Menschen, die sich tatsächlich nicht nur mal eben so Gedanken darüber machen, was unser Erdendasein eigentlich soll. Es gibt tausendundeine Möglichkeit, den Sinn des Lebens zu erklären, jede Menge große und kleine Religionen, pagane Strömungen und von all denen noch Untergruppen und Zweige, die das Leben, den Sinn und die Spiritualität zu erklären versuchen.

Ein Großteil der Leser*Innen ist ja auch dem Schamanischen zugetan oder kann etwas mit der Herangehensweise der Kriegerschule und seit neuestem auch mit unserem Coaching-Zweig „ Silver Training“ anfangen.

Inkarnation

Eine Sichtweise, die für mich stimmt und die meinem Leben Sinn gibt, ist Folgende: Meine Seele hat sich mit einem Plan bzw. einer Idee von diesem physischen Leben in eben diesen Körper inkarniert oder besser gesagt sich auf den Weg der Inkarnation begeben. Sie hat sich Erfahrungen vorgenommen, welche als feinstoffliches Wesen nicht zu machen sind. Sie sucht danach, wie es ist, Emotionen zu haben, Schmerz zu empfinden, Lust zu haben, Dinge anzufassen und zu begreifen, Materie bewegen zu können, ... Und sie bringt bestimmte Gaben, Talente oder Fähigkeiten mit, die sie in unzähligen anderen Leben gelernt und viele davon zur Perfektion gebracht hat.

Die Seele sucht also nicht nur neue Erfahrungen, sondern sie möchte sich auch in diese Welt einbringen. Sie hat ein Bewusstsein darüber, wie sie dieser Welt dienen kann. Der Prozess der Inkarnation dauert vielleicht mein ganzes Leben, endet mit meinem physischen Tod oder mit meiner Erleuchtung. In jedem Fall gilt es für mich immer wieder von Neuem herauszufinden, was es noch zu lernen gibt, welche Erfahrungen ich noch machen möchte und was ich dieser Welt beizutragen habe.

Zufrieden sein

Ich gehe davon aus, dass alle schamanischen Techniken und Sichtweisen hervorgebracht wurden, um das Leben der Menschen glücklich und zufrieden zu machen. Immer wenn es uns nicht gut geht, suchen wir nach Wegen, das zu verändern und ein größeres Wohlbefinden zu erlangen. Seien es die Heilkunde, die Rituale oder die Auseinandersetzung mit unserem menschlichen Sein. Alles, was in der Menschheitsgeschichte hierzu entdeckt, entwickelt und erfunden wurde, soll unserem Wohlbefinden dienen. Es sind für mich auch eindeutig egoistische Beweggründe, sei es nur, weil ich anstrebe, meinen eigenen Seelenplan zu erfüllen. Nebenbei geht es auch allen anderen besser, wenn es mir gut geht. (Wer schon das Pech hatte, in meiner Nähe zu sein, wenn ich mich schlecht fühle, weiß wovon ich spreche)

Ursache, Wirkung und Chaos

Ich gehe davon aus, dass 80% allen Geschehens in diesem Universum geregelt ist, also auch einem Plan bzw. dem Gesetz von Ursache und Wirkung folgt. 20% der Energie des Universums sind reines Chaos, auf das wir keinerlei Einfluss nehmen können. Diesem Umstand verdanken wir, dass niemals alles unter Kontrolle zu bringen ist und dass wir uns sicher sein können, dass es keine Sicherheit gibt.

Sich vor dem Chaos zu fürchten, heißt, Angst zu haben vor Kontrollverlust, Veränderung und dem Tod. Das Chaos schießt wie eine Welle durchs Universum. Wenn sie uns erwischt, gilt es sich als Surfer*In zu beweisen und im besten Falle ganz oben auf zu bleiben. Das bedeutet vor allem auch, damit zu rechnen, dass es eben anders kommt, als geplant oder gedacht, und nicht am Geplanten festzuhalten. Nebenbei hat man damit auch deutlich mehr Spaß. Beschäftigen wir uns nun jedoch mit den 80%, die wir selbst in der Hand haben und die uns zum Bestimmer über unser eigenes Leben machen.

Meine Verantwortung

Die Seele steckt hinter dem, was wir als Ich und Du leben. Sie findet in diesem Ich oder Du ihre Wirkung und Erfüllung. In welcher Form, auf welche Art, an welchem Ort ich mein Leben lebe, ist einzig und alleine meine Angelegenheit, meine Wahl, meine Entscheidung, es ist mein Leben. Ich bin kein Opfer von irgendetwas oder irgendjemanden, außer, ich habe mir das so ausgesucht. Ich bestimme, was ich erfahren möchte und bin der einzige Mensch, der mein Leben verändern und zu Glück und Zufriedenheit bringen kann. Ich suche das Umfeld aus, in welchem ich wachsen und lernen möchte. Ich entscheide, was ich esse und trinke, ob ich rauche oder kiffe, vegan lebe oder mich von Licht ernähre. Ich habe meine Eltern ausgesucht, meinen Geburtsort und die Umstände meiner Geburt.

Meine Bewusstheit

Wir leben in einem sehr reichen Land, das uns die Möglichkeit gibt, über die menschlichen Grundbedürfnisse hinaus, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Wir haben das Privileg, die Zeit und das Geld unseren Weg des Erwachens, des Inkarnierens und der Bewusstseinsentwicklung gehen zu können. Für mich ist das auch gleichzeitig eine unserer größten Pflichten.

Welchen Weg wir bei all dem hinterlassen ist so individuell wie jeder Mensch einzigartig ist. Wir gehen manch ein Stück gemeinsam, Seite an Seite. Wir nutzen eine Zeit lang bestimmte Herangehensweisen, von denen manche bleiben und andere wieder verschwinden. Egal was wir für unsere Entwicklung je getan oder gelassen haben, es hinterlässt immer Spuren, genau so wie wir selbst immer Spuren hinterlassen. Egal was wir tun, egal was wir lassen, immer macht es einen Unterschied. Den klarsten Unterschied machen wir, wenn es uns gelingt unser Handeln dem Bewusstsein folgen zu lassen und Erkenntnisse in Taten umzusetzen.

Was möchte ich wirklich?

Wohl eine der besten Fragen die wir uns stellen können, die am schwierigsten zu beantworten ist. Meistens schwimmen die Antworten wie ein dünner, durchaus bunter Ölfilm auf dem Wasser des unendlich tiefen Ozeans unseres Seins. Es fällt uns in dieser Welt voller Verführungen, Ablenkungen und spektakulären Nachrichten äußerst schwer, in die Tiefen unserer Seelenabsicht hinabzugleiten und auf den Grund unseres Daseins zu kommen.

Meine Erfahrung ist, dass die schamanischen Rituale, vorneweg meine Lieblingszeremonie, die Schwitzhütte, mir helfen, den bunten Ölfilm zu durchdringen und in einen tieferen, wahrhaftigeren Kontakt mit mir selbst und dieser Welt und allen Wesen zu kommen. Ich kenne das Gefühl ganz eins zu sein, angebunden und zur rechten Zeit am rechten Ort. Ich kenne den Frieden am Ende der Rituale und das wirklich gute Gefühl, wieder etwas mehr von diesem Dasein verstanden zu haben. Ich kenne aber auch das Gefühl ein paar Tage danach, wenn die Energie absinkt und der „Alltag“ mich wieder ganz gepackt hat. Der Göttin sei Dank lebe ich ein Leben, in dem sehr viele Rituale stattfinden und ich die genannten Erfahrungen oft machen darf.

Was tun?

Erleuchtungen und Erkenntnisse aus Räumen mit sehr hoher Energie brauchen mehr oder weniger Zeit, sie ins alltägliche Leben zu holen. Natürlich sind wir in spirituellen Räumen nicht getrennt von unserem Alltag, dennoch scheint uns die Verbindung von Spirit und Substanz im Alltagsleben schwer zu fallen. Im Ritual ist das Leuchten leicht zu finden, im Alltag scheint es schnell getrübt.

Ein Leben zu leben, was Spirit und Substanz verbindet, ist ein erfülltes Leben. Menschen, die sich auf diesem höchst eigenverantwortlichen Weg befinden, verschwenden keine Zeit sich als Opfer darzustellen oder sich über andere zu beschweren. Sie streben danach ihr Licht leuchten zu lassen, ihr Leben selbstbestimmt und freudvoll zu leben und Taten sprechen zu lassen. Wer sein eigenes Licht anerkennt, muss das Licht der anderen nicht trüben, er wird nach dem Licht seines Gegenübers suchen. Wer zu seinen Geschenken steht, muss die Gaben der anderen nicht mehr neiden, er wird sie anerkennen und hervorheben.

"Unsere tiefste Angst ist nicht die, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist die, dass wir über die Maßen machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt.

Wir fragen uns: „Wer bin ich denn, dass ich so brillant, großartig, talentiert, fabelhaft sein sollte? Aber wer sind Sie denn, dass Sie es nicht sein sollten? Sie sind ein Kind Gottes. Wenn Sie sich klein machen, dient das der Welt nicht. Es hat nichts von Erleuchtung an sich, wenn Sie sich so schrumpfen lassen, dass andere Leute sich nicht mehr durch Sie verunsichert fühlen.

Wir sollen alle so leuchten wie die Kinder. Wir sind dazu geboren, die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren. Sie existiert in allen von uns, nicht nur in ein paar Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht leuchten lassen, erlauben wir auch unbewusst anderen Menschen, das gleiche zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Furcht befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch auch andere." (Marianne Williamson, Rückkehr zur Liebe, Kapitel 7.3)

Werde Trainer*in

So wie wir alle Lehrer und gleichzeitig Lernende sind, sollten wir auch alle Trainer und Trainierte sein. Ein Trainer, heute sagen alle Coach, hilft, das Beste aus dir heraus zu holen. Er hilft dir dein Talent zu erkennen und an den passenden Platz zu bringen. Er ermutigt und bekräftigt dich und anerkennt sowohl deine Stärken als auch deine Schwächen. Ein Trainer findet in deinem Schatten das Geschenk und unterstützt Dich, dieses Geschenk in die Welt zu tragen.

Wir sollten alle Trainer sein und bereit, uns trainieren zu lassen. Wir sollten unsere Kinder ihren Gaben, ihrem Talent, ihren Stärken gerecht begleiten und ihnen Räume schaffen, in denen sie aufleben, erblühen und leuchten können. Wir sollten unsere Umgebung und somit unsere Welt gestalten und eigenverantwortlich zum Wohle aller Wesen handeln. Wir sollten unsere Gaben wirklich aus dem Gefängnis von Bewertung, Moral und politisch korrektem Verhalten befreien und keine Gelegenheit auslassen, die Welt in diesem Sinne mitzugestalten.

Ritual und Coaching

Schamanisch untermauertes Coaching und intensive, mit Coaching durchtränkte Ritualarbeit sind verwobene Talente, die in der Kriegerschule und im speziellen beim Silver Training zur Wirkung kommen.
Silver Training möchte vor allem deine Gaben ins Leben bringen und dich an einen Punkt der wahrhaftigen Selbstaktualisierung führen.

Mehr zum Silvertraining HIER

Ich liebe es!
Bis bald
Jack

Gelesen 1832 mal Letzte Änderung am Montag, 15 Januar 2018 15:10

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