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Teil 2 zum Totem für Terra Mirim
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- Erstellt am Sonntag, 24. Januar 2010 00:00
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Wer den ersten Teil zur Entstehung des Totem sehen möchte, bitte hier klicken!
Wir beginnen mit der Bearbeitung des Totem unter den Bäumen von Terra Mirim. Zuerst musste die Erde aus dem Wurzelwerk entfernt werden. Was zu morsch war wurde abgesägt.
Hier ist der Stamm schon zu großen Teilen geputzt. Mit der Hilfe eines Winkelschleifers und 100 Blatt Schleifpapier war das Reinigen zwar eine staubige, aber höchst effektive Angelegenheit.
Zum Feinschliff im Rahmen der einer Morgenmeditation bearbeiteten liebevolle Hände den Totem.
So war einstmals die Sicht von unten, als der Baum noch stand, nun wird es zur Sicht von oben. Ein Privileg für einen Baum. Das hat er sich gut erträumt!
Noch liegt er da, so dass die letzten Handgriffe getan werden können.
Das Logo von Terra mirim, später in luftiger Höhe.
Die Ameise, denn sie hat währen des gesamten Entstehungsprozesses ihre Präsenz gezeigt und viel erzählt.
Die schamanisch-brasilianisch-bahianische Zeit macht Deutschen (wenn auch deutschen Schamanen) dann doch immer wieder zu schaffen. So kam es nach Abschluss der Bearbeitung dann leider nicht mehr dazu, den Totem aufzustellen. Die "andere" Zeitrechnung war mit unserer Abreise nicht in Einklang zu bringen. Wie sich herausstellte und Dhan, Albas Mann mir erzählte, war der erste Versuch mit vielen Helfern auch nicht erfolgreich. Es wurde also einer dieser schönen LKW´s engagiert.
Der frisch imprägnierte Totem wurde wie ein rohes Ei vorsichtig angehoben und die 100 Meter vor das Eingangsportal von Terra Mirim gefahren.
Ein Schwenk und schon ist der Stamm an seinem Platz, dem Stammplatz, sozusagen.
Es war alles sehr gut vorbereitet, die Eisen (vom Schrottplatz günstig eingekauft und mit viel Aufwand entrostet, ...) waren einen Meter im Boden einbetoniert, vorgebohrt und zur Verschraubung bereit.
Er steht nun sicher da und wacht über den Eingang.
Und Alba freut sich, denn ein weiterer Traum von ihr ist nun materialisiert.
So ist das mit den Träumen. Bei einem zeigen sie sich, er träumt weiter, und wenn die Zeit reif ist, kommen andere Träumer dazu, der Traum wird mächtiger und irgendwann kommt er auf die Erde, so wie dieser Totem.
Mein Herz ist warm und erfüllt von dieser Zeit des Totem-Baus und dem Besuch in Terra Mirim. Ich habe sehr sehr viel erlebt und gelernt. Eine schamanische Arbeit ist immer von tiefer Berührung und Erkenntnis gesegnet.
Möge dieser Totem seinen Schutz, seine Schönheit und all seine anderen Funktionen und Geschenke dem Ort zur Verfügung stellen.
Heil und Segen Terra Mirim
Regenbogenherz-Kolibri






